über uns
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Wir hatten bereits Erfahrungen mit Schäferhunden und Rottweilern.
Motorräder waren bis 2003 unser gemeinsames Hobby.
2002 wurde Lutz von einer Kollegin (Danke Eileen!) auf den Boerboel aufmerksam gemacht...
Nun folgte 1 Jahr Recherche bezüglich der Rasse, Gesundheit, Charakter und Haltung mit der Konsequenz:
Wir wollen einen Boerboel!
Nelson
Im Februar 2003 konnten wir das erste mal echte lebende Boerboel-Welpen ansehen und anfassen und waren sofort beeindruckt und verliebt. Und im Juli 2003 war es dann soweit:
bei Anasha Boerboel´s in Dänemark (Danke Anne und Shaun!) suchten wir unseren ersten Helden aus:
Nelson
Happy
2006: In diesem Jahr haben wir unsere Püppi gesucht und gefunden. Wir haben Europaweit nach einer Hündin (Welpe) gesucht, die nicht unmittelbar verwandt mit unserem Nelson ist. In den Niederlanden sind wir fündig geworden und haben im Juli 2006 unsere kleine Madame nach Hause geholt.
Nelson war erst sehr skeptisch, hat sich aber sehr schnell in "sein Schicksal" ergeben, nun nicht mehr der Einzige zu sein. Unser Plan für den ersten eigenen Wurf rückt in greifbare Nähe...
Mit der Aussicht unser Rudel zu vergrößern haben wir unsere Bemühungen auf der Suche nach einem größeren Grundstück intensiviert und sind zum Jahresende tatsächlich endlich auf unseren Traum gestossen: Ein riesengroßes Grundstück dicht am Wald und trotzdem verkehrsgünstig gelegen!
Aber es sollten noch einige Schwierigkeiten auf uns warten...
2007: Dieses Jahr ist voller Pläne, Herausforderungen und Überraschungen. Unser Grundstück ist zwar riesengroß mit mehr als 2 Morgen, aber auch besetzt mit einem relativ abgewohnten 1-Familienhaus aus dem Jahr 1929 und vielen, wirklich vielen im Laufe von mehr als 70 Jahren zusammengetragenen Holzschuppen und -hütten. Bereits im Winter begannen wir, die Hütten zu demontieren und zu entsorgen, was in Handarbeit natürlich Wochenendfüllend war.
Beim Haus waren wir zu einem Kompromiss bereit, denn eigentlich wollten wir künftig nur noch ebenerdig wohnen. Nicht nur wegen der Boerboels, sondern an unser eigenes Alter denkend. Leider war das Haus so "verbaut" und verschachtelt, dass wir uns nach langen Gesprächen und Bauproben entschlossen, eine Grundsanierung durchzuführen. Ein Rückbau des Obergeschosses und vollständige Erneuerung des Erdgeschosses. Was im Prinzip einem Neubau gleichkommt.
Unser Engagement in Sachen Boerboel sorgte für die aufwendige Aufgabe, eine Zuchtschau (Appraisal) in Deutschland zu organisieren, auf der viele Boerboels und auch Welpen bewertet wurden.
Unsere Happy wurde mit ihren inzwischen 14 Monaten auch vorgestellt und mit 84,0 % die beste Hündin Deutschlands.
Unsere älteste Tochter überraschte uns im September mit einem süssen kleinen B-Engelchen, so dass wir uns jetzt offiziell "Oma und Opa" nennen dürfen.
In stillem Gedenken an einen lieben Menschen mitten aus der Familie.
Auch das passierte im Jahr 2007, kurz vor Weihnachten.
Im Februar 2008 ist Lutz nach Südafrika gereist, um sich ein Bild von den Zuchtbedingungen im Heimatland der Boerboels zu machen.
Ein bisschen Landesbesichtigung gemeinsam mit Tochter Steffi und Freunden und soooo vielen Boerboels.
Insgesamt sind die Bedingungen schon etwas anders als in Deutschland oder Europa. Wer sich in Südafrika dem Boerboel verschrieben hat, besitzt in der Regel ein Rudel mit mindestens einem Dutzend Hunde, eher mehr. Nicht selten waren es sogar mehr als 20 Hunde, die sich auf den riesigen Grundstücken frei bewegen können und durch die Bank sehr freundlich sind und sich auch allesamt anfassen liessen. mehr...
Dabei kam es zu einer Begegnung "Hundeliebe auf den ersten Blick" mit der Konsequenz: unsere Familie wird größer. Ein 12 Tage alter Wonnepropen veranlaßte Lutz, die Bemühungen eines Welpen-Importes auf sich zu nehmen. Leider kann ein südafrikanischer Welpe wegen der Einfuhrbestimmungen erst mit 7 Monaten als Junghund nach Deutschland reisen.
Noch 2008: Arbeit ohne Ende, hunderte von Kubikmetern Schutt wurden bewegt, ebensoviel Boden und zu allem Überfluss wurde ein Keller aus dem vorigen Jahrhundert gefunden, von dem kein Mensch wußte und der zusätzlich entsorgt werden musste. Was länger dauerte, kostspieliger wurde und sämtliche Planungen von notwendigen Materialien für die Bodenplatte über den Haufen warf.
II.Quartal 2008: Aufwendig, staubig und auch nicht umsonst wurde das alte Haus demontiert. Wir brauchen Platz für unser neues Heim...
Die Bodenplatte ist nach wenigen Tagen fertig und der Rohbau wird gemauert. Die ersten Eindrücke schwanken von viel zu groß bis eigentlich zu klein. Währenddessen sind wir ständig auf Achse um die nächsten Schritte nach unseren Vorstellungen zu konfigurieren. Materialien werden verglichen, ausgewählt und geändert. Kleinere Planungsfehler müssen korrigiert und auch ungeplantes muss kalkuliert werden.
Aber es wird...
Anfang August, der Dachstuhl kommt demnächst. Bei sengender Hitze muss der Ringanker sicherheitshalber noch mal bewässert weden...
Der Dachstuhl ist da! Deutlich steht überall der Bauherrenname drauf. Was für ein Gefühl!
Immer deutlicher erkennbar: ein Haus, es wird tatsächlich ein Haus. Man kann erahnen, wie das Gesamtkunstwerk einmal aussehen wird. Die Umzugsvorfreude wächst mit jedem Tag und jedem sichtbaren Fortschritt.
Das Richtfest haben wir am 15.08.2008 gefeiert, natürlich im strömenden Regen. Als wenn wir es geahnt hätten, verlangten wir mit Druck die Dacheindeckung mit Unterspannbahnen, was bedeutete: Fest im Trockenen, Richtkrone im Wohnzimmer...
Der "Bauherr" im Gespräch mit dem "Grillmeister", der dank Dachüberstand vor der Küche ungestört die Gäste mit frisch gegrilltem Fleisch versorgen konnte, natürlich nicht ohne das Richtfestbier...
Der Monat August ist fast zu Ende, die ersten Fenster kommen früher als geplant und sind schöner als vorgestellt.
Die riesigen Terrassenfenster sehen im Moment zwar noch ein bißchen lustig aus auf den kleinen dünnen Beinchen, aber das wird sich mit dem baldigen Bodeneinzug schnell ändern...
Auch in diesem Jahr haben wir wieder das SABT-Appraisal (Boerboel Zuchtschau) organisiert.
Es fiel uns in diesem Jahr ein wenig leichter, da wir im vergangenen Jahr schon einige Erfahrungen sammeln konnten. Der Aufwand wurde ein bißchen geringer gehalten, da wir unsere Prioritäten einfach im privaten Baubereich sahen, dafür hat alles ganz prima funktioniert. Alles in allem ein großes Familienfest mit einer wunderbaren Stimmung.
Die Erdwärmeheizung steht, das Kollektorfeld ist vergraben, die Fußbodenheizung sieht lustig aus, die Sanitärinstallation ist erledigt, der Außenputz so gut wie fertig und die Fensterbretter für Außen sind ausgesucht und angebaut. Natürlich wurde vor dem Innenputz ein bißchen Draht für den Strom verlegt. Demnächst ist der Estrich für den Fußboden geplant und wir können uns schon langsam Gedanken um Bodenbeläge, Tapeten und Innentüren machen. Der Umzug muss auch langsam geplant werden, schließlich wollen wir in wenigen Wochen umziehen...
Ein Highlight zwischendurch: unsere Familie zählt nun 3 Boerboels. Am 1. Oktober ist Malika bei uns angekommen. Eine neue Erfahrung mit einem Welpen, der etwas älter als 8 Wochen und fast schon so groß wie ein ausgewachsener BB ist. Ein halbes Jahr voller Vorfreude. die nicht enttäuscht wurde. Nelson hat genau 3 Minuten gebraucht, um die junge Dame aufzunehmen. Bei Happy mussten wir einen Trick anwenden, aber am 3. Tag kann man bereits ein "Rudel" beim Spaziergang beobachten. Nicht jeder Boerboel ist wie der andere, wir haben nun drei völlig verschiedene...
Die Zeit verstreicht und so zügig wie es begann, gehts leider nicht weiter. Die Innenarbeiten dauern ewig...
Der Fußboden muss wochenlang trocknen, bevor die Fliesen verlegt werden können. Das eine oder andere Kabel muss noch anders platziert werden usw. Aber es wird. Natürlich zu aller Hektik gleich noch die 1. Läufigkeit von Malika...
Endlich ist es soweit, der Umzug beginnt Mitte Dezember, in der Hoffnung an Weihnachten gemütlich im neuen Heim sitzen zu können. Soweit so gut, ein paar Kartons brauchen noch eine Weile, schlafen war 2 Wochen auf dem Boden angesagt (das neue Bett brauchte ewig!) und andere Dinge...
ABER:
Wir sind im neuen zu Hause. Endlich. Die Vierbeiner finden das alles sehr merkwürdig und spannend.
2009: Das erste Jahr im neuen Heim!
Wir haben viel Arbeit vor uns: Der Zaun muss (über viele lange Meter) repariert und gebaut werden, die Terrassen und Wege fehlen, ein Teich ist in Planung, Rasen will erneuert sein, ein "Hundespielpatz" soll entstehen und es fällt sicher noch einiges mehr an. Aber wir haben ja die nächsten 50 Jahre Zeit...
Das I. Quartal 2009 hat sich im Haus abgespielt, draußen war es zu kalt, zu naß und zu häßlich... Bis auf einige Tage mit wirklich traumhaften Ausblicken, wenn der Schnee die Sand und Lehmwüsten versteckte...
Das II. Quartal war geprägt von den Versuchen, einigermaßen annehmbare Rasenflächen zu gestalten, undurchdringbares Gestrüpp in gartenähnliche Zustände zu versetzen und einen kleinen Teich anzulegen. Dieser dient aber weniger den 3 Goldfischen, von denen 2 fast sofort entführt, geraubt oder einfach von Vögeln gefressen wurden, sondern als Tränke für die Boerboels.
Außerdem ist nun endlich der Putz an der Haustürwand und alle elektrischen Jalousien funktionieren einwandfrei. Der Zaun um das Grundstück ist dicht und der Garten liefert die ersten Erdbeeren, Unmengen von Süss- und Sauerkirschen und leckere Kartoffeln.
Im III. Quartal haben wir die Terrasse geschafft. Bisher waren Sand und Lehm das Gestaltungsmaterial, von den Hunden mit Vorliebe bei jedem Wetter reichlich in Haus getragen. Nun sieht es schon ein bisschen zivilisierter aus. Der Rasentraktor hat in diesem Sommer geschwächelt und mußte einer Generalreparatur unterzogen werden, die geleistete Mäharbeit auf den riesigen Flächen verlangt ihren Tribut.
Extrem viel Zeit, Nerven und Anstrengungen hat uns die berufliche Neuorientierung gekostet und wird künftig - so denn alles wunschgemäß funktioniert - einen Großteil unserer Zeit fressen.
Das diesjährige Appraisal war wieder ein toller Erfolg, Freude beim Wiedersehen von Züchtern und Haltern aus verschiedenen Ländern und für unsere Malika eine großartige Bewertung. Gut, dass die Terasse begehbar und somit eine schöne Fläche für die Abschiedsparty bot.
Bis Weihnachten hieß es Arbeit, Arbeit, Arbeit und dann endlich eine kleine Verschnaufpause zwischen den Feiertagen.
Aus beruflichen Gründen haben wir kaum etwas geschafft im Gelände, ausser reichlich Tomaten und Äpfel zu ernten.
Die Ernte unserer Walnussbäume war so erfolgreich, dass alle Freunde und Bekannte als Konsumenten herhalten mussten.
Die Zeit vergeht rasend schnell, schon wieder ist das Jahr vorbei und wir beginnen Neu 2010!
Das Jahr 2010 beginnt mit viel Schnee... ungewöhnlich viel Schnee, der uns die Arbeit erschwert. Aber manchmal muss man sich zu helfen wissen...
Ein Jahr mit vielen Erlebnissen, manche nur für uns bedeutungsvoll, weil mit neuen Erfahrungen verbunden.
Im April haben wir uns offiziell getraut und tragen nun denselben Namen.
Der Mai war ein Monat voller Tränen und mit eingen Schwierigkeiten versehen.
Unser A-Wurf war leider nicht wie er im Buche steht. Schon im Vorfeld zeichneten sich Komplikationen ab, wir mussten fürchten unsere Hündin zu verlieren und geblieben sind uns zwei Welpen, eine Appy und ein Attila. Attila ungewöhnlich klein und zart, aber am Ende der einzige Überlebende. Die kleine Appy ist nur zwei Wochen alt geworden, sie hat die Straphazen nicht überlebt.
Am schlimmsten war aber der Verlust von unserer verrückten geliebten Happy im Alter von nicht ganz vier Jahren.
Eine wilde, eher kleine und stämmige Boerboelhündin. Auch aufgrund ihres Verhaltens fanden wir sie zur Zucht nicht geeignet, obwohl wir gern viele kleine Happys gehabt hätten.
Nicht nur einmal hat sie uns an den Rand der Verzweiflung getrieben mit Verrücktheiten. Kein anderer unserer Boerboel war so stolz und wild, so unnahbar und so liebevoll. Sie bleibt immer tief in unseren Herzen.
Wie der Teufel es will, der kleine Attila könnte eine Happy sein, er ist ihr in so vielem so ähnlich. Wir nennen ihn manchmal scherzhaft Happy Atti....
Viele Ereignisse in diesem Jahr haben ihren Tribut gefordert, es zeigen sich die ersten grauen Haare.
Unser Enkelchen Simone ist drei Jahre alt geworden und jetzt schon ein Herzensbrecher. Und Anfang Dezember haben wir noch ein Enkelchen dazubekommen: Unsere kleine Leni.
Mal wieder Unmengen von Schnee zum Jahresbeginn 2011.
Gleich im I. Quartal haben wir uns von unserer baufälligen Scheune getrennt und einfach abgerissen.
Im Februar war unser kleiner Herzensbrecher zu Besuch mit großen Kulleraugen und engelsgleichen blonden Löckchen.
Den geplanten Frühjahrswurf mit Malika haben wir in den Herbst verschoben.





















