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Es   wird   viel   geschrieben   über   die   Herkunft   der   Rasse.   Es   gibt   Darstellungen   von   großen   Hunden   bereits   im   7. Jahrhundert um Wildpferde und Löwen zu jagen…. Wir fassen kurz zusammen: Als   die   ersten   weißen   Siedler   ca.   1652   nach   Süd   Afrika   kamen,   wussten   sie   nicht   was   sie   in   diesem   Land erwarten   würde.   Sie   brachten   Hunde   mit,   die   gegen   wilde   Tiere   und   andere   Angreifer   schützen   würden.   Das waren   Bullenbeißer,   große   dem   Mastiff   ähnlich   sehende   Hunde,   die   furchtlos   und   ihrer   Familie   treu   ergeben waren.   Zu   dieser   Zeit   nannte   man   Boerboels   auch   "the   south   african   Bulldog",   später   dann   "the   south   african Mastiff".   Weitere Aussiedler   folgten,   auch   diese   brachten   große   Hunde   zu   ihrer   Sicherheit   mit.   Damals   wurden   die weißen   Siedler   von   den Afrikanern   abgegrenzt,   dadurch   blieb   die   Boerboelzucht   unter   den   Weißen.   Noch   heute   ist diese   Rasse   für   die   Buren   nicht   nur   eine   Rasse,   sie   ist   ein   Bestandteil   der   Kultur   und   wird   wie   diese   ebenso gepflegt. Erst   Mitte   des   vorigen   Jahrhunderts   wurde   begonnen   zu   selektieren   und   gezielt   zu   züchten.   1983   wurde   der Grundstein   für   die   erste   Boerboelzüchtervereinigung   gelegt   (SABT)   und   erst   2002   fand   die   erste   Zuchtschau   in Deutschland    statt.   Ab    2004    waren    wir    bereits    dabei,    seit    2007    richten    wir    diese    jährliche    Veranstaltung    in Deutschland aus.
Germania Boerboels
Boerboel Charakter Wenn    man    bedenkt,    wie    der    Boerboel    entstanden    ist    kann    man    auch    verstehen,    warum    dem    Boerboel    der Schutz    seiner    Familie/    seines    Rudels    auch    heute    noch äußerst    wichtig    ist.    Es    liegt    ihm    im    Blut,    sein    Rudel bedingungslos    gegen    Gefahr,    die    er    eigenständig    als solche    einschätzt,    zu    schützen.    Ein    Boerboel    bemerkt      misstrauisch   jede   noch   so   kleine   Veränderung   im   Umfeld und   wird      reagieren.   Bei   einigen   Boerboel-Modellen   kommt ein       ausgeprägter       Jagdinstinkt       dazu.       Eine       klare Rangordnung,        möglichst        Erfahrung        mit        selbst entscheidenden    Hunden    die    zu    Misstrauen    gegenüber Fremden      neigen,      sowie      eine      gute      Prägung      und Sozialisierung sind bei dieser Rasse unbedingt erforderlich
Boerboel Gesundheit Tendenziell   sind   heute   in   Europa   Rüden   um   die   70   cm   und größer   und   wiegen   ca.   70   –   85   kg.   Hündinnen   sind   ein wenig kleiner und wiegen ca. 10 - 20 kg weniger. Der    Boerboel    hat    aufgrund    seiner    Größe    und    seines Gewichtes        eine        Veranlagung        für        HD        (Hüft- gelenksdysplasie)       und       ED       (Ellenbogen-Dysplasie), Kreuzbandrisse     und     auch     Magendrehungen     kommen immer   wieder   vor.   Mindestens   für   die   HD   und   ED   sind neben   der   genetischen   Prädisposition   die   Bewegung   und Ernährung     wichtige     Faktoren,     die     das     Auftreten     der Krankheiten    beeinflussen.    Das    letzte    Wort    hat    jedoch immer die Natur.
Boerboel - Hündinnen ...leiden   häufig   an   Scheinträchtigkeit.      Das   heißt,   im   Kopf ist    der    Schalter    umgelegt    für    Vorsicht    und    Umsicht, Ressourcen   sichern   und   Vorbereitung   des   Nestbaus.   Das Verhalten   anderen   Hunden   gegenüber   kann   man   in   diesen 2 bis 4 Wochen als sperrig bis aggressiv bezeichnen. Dieses   Verhalten   ist   jedoch   in   den   wölfischen   Vorfahren begründet und kein Grund zur Kastration. Erst    wenn    Entzündungen    der    Gebärmutter    und    andere Komplikationen     auftreten,     sollte     über     eine     Kastration nachgedacht         werden,   die   eine   Möglichkeit   darstellt,   der Hündin    zu    helfen    und    nicht    der    Bequemlichkeit    des Menschen dient!
Boerboel und Kinder Sehr    häufig    wird    von    Züchtern    leichtfertig    der    Begriff “KINDERLIEB”     oder     “FAMILIENFREUNDLICH”     bemüht. Dazu    gibt    es    hübsche    bunte    Bilder    von    Kindern    und Boerboels.   Kein   Hund   wird   mit   diesen   Attributen   geboren. Das    Zusammenleben    mit    Kindern    ist    möglich,    setzt    aber eine   sehr   gute   Sozialisierung   und   konsequente   Erziehung (von   Kind   und   Hund)   voraus.   Dennoch   sollte   man   Kinder und   Hunde   nie   aus   den   Augen   lassen.   Alleine   schon   durch seine    Größe    kann    ein    Boerboel    unbeabsichtigt    Schaden verursachen.         Leider         gelangen         durch         solche Fehlinformationen    oft    Boerboels    noch    vor    erreichen    des erwachsenen Alters in Tierheimen oder Notunterkünften.
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Es   wird   viel   geschrieben   über   die   Herkunft   der   Rasse.   Es gibt    Darstellungen    von    großen    Hunden    bereits    im    7. Jahrhundert um Wildpferde und Löwen zu jagen…. Wir fassen kurz zusammen: Als   die   ersten   weißen   Siedler   ca.   1652   nach   Süd   Afrika kamen,    wussten    sie    nicht    was    sie    in    diesem    Land erwarten   würde.   Sie   brachten   Hunde   mit,   die   gegen   wilde Tiere   und   andere   Angreifer   schützen   würden.   Das   waren Bullenbeißer,   große   dem   Mastiff   ähnlich   sehende   Hunde, die   furchtlos   und   ihrer   Familie   treu   ergeben   waren.   Zu dieser   Zeit   nannte   man   Boerboels   auch   "the   south   african Bulldog",   später   dann   "the   south   african   Mastiff".   Weitere Aussiedler   folgten,   auch   diese   brachten   große   Hunde   zu ihrer   Sicherheit   mit.   Damals   wurden   die   weißen   Siedler von     den     Afrikanern     abgegrenzt,     dadurch     blieb     die Boerboelzucht   unter   den   Weißen.   Noch   heute   ist   diese Rasse   für   die   Buren   nicht   nur   eine   Rasse,   sie   ist   ein Bestandteil     der     Kultur     und     wird     wie     diese     ebenso gepflegt. Erst   Mitte   des   vorigen   Jahrhunderts   wurde   begonnen   zu selektieren    und    gezielt    zu    züchten.    1983    wurde    der Grundstein     für     die     erste     Boerboelzüchtervereinigung gelegt   (SABT)   und   erst   2002   fand   die   erste   Zuchtschau   in Deutschland   statt.   Ab   2004   waren   wir   bereits   dabei,   seit 2007     richten     wir     diese     jährliche     Veranstaltung     in Deutschland aus.
Boerboel Charakter Wenn   man   bedenkt,   wie   der   Boerboel   entstanden   ist   –   kann man   auch   verstehen,   warum   dem   Boerboel   der   Schutz   seiner Familie/   seines   Rudels   auch   heute   noch   äußerst   wichtig   ist.   Es liegt   ihm   im   Blut,   sein   Rudel   bedingungslos   gegen   Gefahr,   die er    eigenständig    als    solche    einschätzt,    zu    schützen.    Ein Boerboel     bemerkt          misstrauisch     jede     noch     so     kleine Veränderung    im    Umfeld    und    wird        reagieren.    Bei    einigen Boerboel-Modellen   kommt   ein   ausgeprägter   Jagdinstinkt   dazu. Eine    klare    Rangordnung,    möglichst    Erfahrung    mit    selbst entscheidenden     Hunden     die     zu     Misstrauen     gegenüber Fremden   neigen,   sowie   eine   gute   Prägung   und   Sozialisierung sind bei dieser Rasse unbedingt erforderlich
Boerboel Gesundheit Tendenziell   sind   heute   in   Europa   Rüden   um   die   70   cm   und größer   und   wiegen   ca.   70   –   85   kg.   Hündinnen   sind   ein   wenig kleiner und wiegen ca. 10 - 20 kg weniger. Der     Boerboel     hat     aufgrund     seiner     Größe     und     seines Gewichtes   eine   Veranlagung   für   HD   (Hüft-gelenksdysplasie) und    ED    (Ellenbogen-Dysplasie),    Kreuzbandrisse    und    auch Magendrehungen   kommen   immer   wieder   vor.   Mindestens   für die   HD   und   ED   sind   neben   der   genetischen   Prädisposition   die Bewegung   und   Ernährung   wichtige   Faktoren,   die   das Auftreten der    Krankheiten    beeinflussen.    Das    letzte    Wort    hat    jedoch immer die Natur.
Boerboel - Hündinnen ...leiden   häufig   an   Scheinträchtigkeit.      Das   heißt,   im   Kopf   ist der   Schalter   umgelegt   für   Vorsicht   und   Umsicht,   Ressourcen sichern     und     Vorbereitung     des     Nestbaus.     Das     Verhalten anderen    Hunden    gegenüber    kann    man    in    diesen    2    bis    4 Wochen als sperrig bis aggressiv bezeichnen. Dieses    Verhalten    ist    jedoch    in    den    wölfischen    Vorfahren begründet und kein Grund zur Kastration. Erst     wenn     Entzündungen     der     Gebärmutter     und     andere Komplikationen      auftreten,      sollte      über      eine      Kastration nachgedacht            werden,    die    eine    Möglichkeit    darstellt,    der Hündin   zu   helfen   und   nicht   der   Bequemlichkeit   des   Menschen dient!
Boerboel und Kinder Sehr     häufig     wird     von     Züchtern     leichtfertig     der     Begriff “KINDERLIEB”   oder   “FAMILIENFREUNDLICH”   bemüht.   Dazu gibt   es   hübsche   bunte   Bilder   von   Kindern   und   Boerboels.   Kein Hund   wird   mit   diesen Attributen   geboren.   Das   Zusammenleben mit     Kindern     ist     möglich,     setzt     aber     eine     sehr     gute Sozialisierung    und    konsequente    Erziehung    (von    Kind    und Hund)   voraus.   Dennoch   sollte   man   Kinder   und   Hunde   nie   aus den   Augen   lassen.   Alleine   schon   durch   seine   Größe   kann   ein Boerboel      unbeabsichtigt      Schaden      verursachen.      Leider gelangen   durch   solche   Fehlinformationen   oft   Boerboels   noch vor    erreichen    des    erwachsenen    Alters    in    Tierheimen    oder Notunterkünften.
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