FAQ - Fragen und Antworten
Fast täglich erhalten wir E-Mails oder Anrufe mit Fragen zum Boerboel, die wir versuchen ausführlich und ehrlich zu beantworten. Wenn wir keine Antwort wissen, können wir aber meist Hinweise liefern, wo die entsprechenden Antworten gefunden werden können. Einen Querschnitt von häufig gestellten Fragen mit kurzen Antworten haben wir in dieser FAQ (Frequently Asked Questions) zusammengetragen:
Es gibt in Deutschland wenige Züchter, eine Auswahl von befreundeten Züchtern ist in unserer Linkliste zu finden. In Europa gibt es die meisten Züchter in den Niederlanden, diese sprechen häufig etwas deutsch.
Alle deuschen Züchter sind vorgestellt auf der Webseite des Offiziellen Boerboel Verein Deutschland e.V. unter www.obvd.de.
Eingetragene Züchter geben ihre geplanten und gefallenen Würfe auf ihrer Webseite bekannt. Auf www.obvd.de -> Welpen sind Ankündigungen für deutsche Welpen zu finden.
Der Preis liegt in Europa bei etwa 1.500 €, aber es gibt Züchter, die ihre Welpen für weniger abgeben, allerdings nach der Abgabe kaum noch Interesse zeigen. Bei Züchtern, die sehr an der Entwicklung ihrer Welpen interessiert sind und so Informationen zur Qualität ihrer Zucht sammeln, ist häufig im höheren Welpenpreis die HD Untersuchung oder/und eine Rassebewertung enthalten. Bei OBVD angeschlossenen Züchtern ist bereits z. Bsp. das erste Jahr Mitgliedschaft im OBVD e.V. enthalten.
Ein Boerboel ist nicht gleichzusetzen mit einem Rottweiler oder Dobermann und sollte auf jeden Fall vor dem Kauf kennengelernt werden. Jeder verantwortungsvolle Züchter wird gern seine Boerboels vorstellen. Da es nicht in jedem Bundesland einen Züchter gibt und im Ausland aufgrund verschiedener Sprachen Missverständnisse entstehen können, besteht auch die Möglichkeit, Boerboelhalter mit einem oder mehreren Boerboels in der Nähe kennenzulernen. Der Kontakt kann über einen Züchter hergestellt werden oder über den OBVD e.V..
Ein offizieller Boerboelzüchter ist Mitglied in mindestens einem Verein, wie
SABT (South African Boerboel Telersvereniging) oder EBBASA (Elite Boerboel Breeders Association of Southern Africa) und im OBVDe.V... Es liegt eine Registrierungsnummer vor, die meist auf der Webseite des Züchters zu finden ist und auch abgefragt werden kann.
Weil es dann die größtmögliche Garantie auf einen gesunden Hund gibt.
Registrierte Boerboelzüchter müssen ihre Boerboels vor der Verpaarung bewerten und gesundheitlich untersuchen lassen, sowie den Stammbaum nachweisen, um Papiere für die Welpen zu bekommen.
Grundsätzlich nichts, jedoch kann sich unter Umständen ein Hund mit ungeklärter Herkunft als Wundertüte erweisen. Es muss auf die Angaben des Verkäufers vertraut werden hinsichtlich der Gesundheit und Verpaarung.
Da es nicht wahnsinnig aufwändig ist, sich als Züchter registrieren zu lassen, bezeichnen wir Verkäufer von Boerboels ohne Papiere schlicht als Vermehrer.
Ja, das ist möglich. Allerdings wird der Hund bei seiner Ankunft aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (Tollwutimpfung) mindestens ein halbes Jahr alt sein, so dass die erste Prägephase nicht miterlebt werden kann.
Es gibt unvorhersehbare Situationen im Leben eines jeden Menschen. Das kann eine Trennung sein oder auch ein Arbeitsplatzwechsel mit geänderten Bedingungen, die die Haltung eines so großen und kräftigen Hundes nicht mehr zulassen.
Mitunter sind auch die Halter überfordert, wenn sich dieser kleine süsse Welpe zum starrsinnigen 65-kg-Koloss entwickelt.
Eine immer wieder gestellte Frage. Grundsätzlich ist es möglich, hängt aber weitestgehend von den Haltungsbedingungen ab. Kein Boeboel ist von Geburt an kinderlieb. Der Hund wird in die Familie integriert und bei richter Handhabe das Kind / die Kinder als Familienmitglied respektieren. Dennoch sollte man kleine Kinder und Hunde (allgemein) nicht unbeaufsichtigt lassen.
Auf jeden Fall rechtzeitig reagieren. Am besten zuerst an den Züchter wenden, der sollte das Problem definieren und Ratschläge geben können. Gesundheitliche Probleme sollten umgehend einem Tierarzt vorgetragen werden, für Verhaltenprobleme ist ein guter, molossererfahrener Hundetrainer die Empfehlung, die beim Offiziellen Boerboel Verein Deutschland unter www.obvd.de abgefragt werden kann.
Es gibt verschiedene Formen der Ernährung:
Rohfutter (B.A.R.F.)
Trockenfutter
Dosenfutter
Wir ernähren unsere Boerboels mit Trockenfutter, je nach Hersteller ca. 600 - 900 gr. pro Hund in 1 bis 2 Mahlzeiten. Zusätzlich regelmäßig ein wenig Gemüse und auch Rohkost. Unsere Boerboels lieben im Sommer z. Bsp. Melonenstückchen.
Die Bewertung (Appraisal) der Boerboels finden jährlich in verschiedenen Ländern statt, in Deutschland einmal, meist im Sommer zwischen Mai und September. Die Termine und Orte können bei uns abgefragt werden.
Das kommt darauf an, in welchem Bundesland der Boerboel angesiedelt werden soll. In der Regel MUSS kein Wesenstest gemacht werden. Das ist von Gemeinde zu Gemeinde und Land zu Land unterschiedlich. Mit einem in der Familie lebendenen BB sollte es kein Problem sein, solcherart Test abzulegen. Regelmäßig werden solche Termine beim OBVD e.V. angeboten.